Zahnerhaltung

Was ist eigentlich die ästhetische Zahnmedizin ?

Darunter verstehen wir sämtliche zahnärztlichen Maßnahmen, die gezielt eingesetzt werden, um Zähne, Zahnschäden oder Zahnlücken so zu ersetzen oder wiederherzustellen, dass ein Unterschied zu den natürlichen Zähnen fast nicht mehr erkennbar ist.
Oder kurz gesagt, die Natur so gut wie nur möglich nachzuahmen.

Diese Maßnahmen beinhalten

- die Verwendung von metallfreien Kronen und Brücken aus Vollkeramik
- das Einsetzen von Füllungen aus zahnfarbenen Materialien wie z. B.
Composite (Kunststoff bekannt) oder Füllungen aus Keramik
- das Bleichen (Aufhellen) von dunkel verfärbten Zähnen mit dem Office- oder Homebleaching
- die langfristige Verschönerung von dunklen, verfärbten, zu kleinen oder abgenutzten Zähnen im
Frontzahnbereich mit der Hilfe von Veneers (keramischen Verblendschalen)
- Reshaping (neue Formgebung) durch adhäsiven Aufbau von Composite im Frontzahnbereich
- eine richtige Auswahl der Zahnfarbe (öfters erfolgt das dann direkt im Labor) und Individualisierung
der Keramik, um ein natürliches Aussehen gewährleisten zu können
- Berücksichtigung von anatomischen Verhältnissen wie z. B. der Lachlinie, Rot-Weiß-Übergang des
Zahnfleisches zum Zahn, Einfließen von Individualmerkmalen (wie z. B. Alter des Patienten,
Gesichtsform, Zustand der Restzähne) in den fertigen Zahnersatz
- Verwendung von sogenannten Wax-up-Modellen. Hier wird die zukünftige Restauration in Wachs
modelliert, um die Ergebnisse vorhersehen zu können
- Verwendung von digitalen Fotos und Computer-Simulationsprogrammen

Diese Methoden setzen ein perfektes Zusammenspiel zwischen Zahntechniker und Zahnarzt voraus.
Ein gutes Dentallabor mit versierten und erfahrenen Technikern ist eine Grundvoraussetzung um langfristig zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. In diesem Fall ist es dem Zahntechniker möglich, die Natur so verblüffend echt zu imitieren, dass oft kaum Unterschiede zwischen den %u201Cechten%u201D und %u201Cfalschen%u201D Zähnen festgestellt werden können.

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Füllungen

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Inlays

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Wurzelbehandlungen

Karies ist die häufigste Ursache für eine Entzündung des Zahnnerven Diese Entzündung kann akut (stark schmerzhaft) oder chronisch (nahezu schmerzlos) verlaufen. Ist die Entzündung so ausgeprägt bzw. soweit fortgeschritten, dass sie nicht mehr ausheilen kann, muss eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt werden, um den Zahn erhalten zu können. Bei marktoten Zähnen ohne Wurzelkanalbehandlung kommt es häufig durch Bakterien aus dem Wurzelkanal zu entzündlichen Veränderungen im Knochen mit Abszessbildung, Knochenverlust usw.

Liegen bereits unvollständige Wurzelkanalfüllungen vor, die in Verbindung mit entzündlichen Veränderungen im Wurzelspitzenbereich gebracht werden, können unter Umständen Revisionen der Wurzelkanalbehandlung versucht werden. Hierbei wird die alte Wurzelfüllung entfernt und nach erneuter Aufbereitung eine neue Wurzelkanalfüllung durchgeführt.

Zähneknirschen

Wenn der Nerv irreversibel erkrankt ist, wird er möglichst komplett entfernt. Die Wurzelkanalbehandlung gliedert sich in zwei Hauptabschnitte, die Wurzelkanalaufbereitung und die Wurzelkanalfüllung.

Bei der Wurzelkanalaufbereitung wird mit Instrumenten und Spülungen eine Säuberung und Erweiterung des Wurzelkanals angestrebt. Zusätzlich zu den nötigen Instrumenten und Medikamenten verwenden wir den Dental-Laser zur Desinfektion des Kanal-Systems.

Die Wurzelkanalfüllung wird in späteren Sitzungen erfolgen. Zur Bestimmung der Wurzellänge sind elektronische Wurzellängenmessungen unerlässlich.

Grundsätzlich stellt jede Wurzelkanalbehandlung den Versuch der Zahnerhaltung dar.

In der aktuellen Literatur werden für eine Wurzelkanalbehandlung Erfolgsraten zwischen 70 und 95 % angegeben.
Die Lebensdauer für einen erfolgreich wurzelkanalbehandelten Zahn liegt im langfristigen Vergleich unwesentlich unter jener vitaler Zähne.

Zur Vermeidung von Zahnfrakturen ist die Versorgung mit einer Krone nach einer Wurzelbehandlung nötig.

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Stiftaufbau-Systeme

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"Parodontose" und Ihre Behandlung

Entstehung

Eine Parodontitis ist Folge einer bakteriellen Infektion. Es befinden sich in der Mundhöhle 400 bis 800 verschiedene Bakterienarten. Mit vielen davon kommt der Organismus gut klar, jedoch manche verursachen große Probleme. Die Erkrankung beginnt mit dem Ansammeln und verdichten von Zahnbelägen, die dann mit der Zeit unter das Zahnfleischniveau gelangen und dann weiter in Richtung Wurzel wandern und sogar die Verbindung von Zahn zum Knochen aktiv zerstören können. Symptome hiervon sind Zahnfleischbluten, schlechter Geruch bzw. Geschmack, länger erscheinende Zähne und im späten Stadium gelockerte Zähne.

Was tun?

Da die Parodontitis durch Beläge entsteht, ist die regelmäßige Entfernung der Beläge (durch Prophylaxe) bei einer Erkrankung , die “Kausaltherapie”, das wichtigste.
Gegebenenfalls werden tiefe Taschen unter örtlicher Betäubung gesäubert. Operative Verfahren sind in wenigen, schwierigen Fallen nötig, bei denen verlorenes Gewebe wieder aufgebaut werden soll.
In schwierigen Situationen ist der Einsatz unseres Dental-Lasers zur Taschenreinigung eine große Hilfe.

Landläufig werden mit dem Begriff “Parodontose-Behandlung” Grausamkeiten wie “schneiden, nähen, meißeln, brennen” etc. in den Raum gestellt. Das waren die 50er und 60er Jahre.

Keine Angst, sie sind bei uns schon lange überholt.

Ebenso verwenden wir neben dem normalen Ultraschall das sog. Air-Flow-System und ein spezialisiertes Ultraschall, das Vector-System.

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